Dienstag, 14. Dezember 2010

Wir können den Trend umkehren !

Wir können doch nicht zulassen, wie uns die Selbstverkomplizierung der Bürokratie mit immer komplexeren Normen alle Früchte, die uns die Technologie in Produktion und Service bereitet hat, wieder auffrißt.

Mit der Pseudoeffizienz der Regulierung und den Machtanspruch der Mengenkonzentration in Wirtschaft und Gesellschaft geht immer mehr vom Erfolg der kontinuierlichen Verbesserung wieder verloren. Den Spielraum an materiellem Nutzen, den wir an einer Seite gewinnen, den möchte sofort die Bürokratie oder die Machtstruktur wieder aufsaugen.

Das muß nicht zwingend so sein: wir können mit Hilfe der Kreativität der Mitarbeiter den Komplexitätsgrad herunterbrechen; den Ballast der Bürokratie durch geniale Vereinfachung abwerfen, den Parasitismus der Bürokratie in Grenzen setzen, die Gestaltung vor die Verwaltung stellen;

Eine Selektion des Wesentlichen und der Evolution dienlichen und das Geschäft und das menschliche Individuum vor die Bürokratie reihen.

2 Kommentare:

  1. Moloch Staat
    Leider ist der Staat kein selbstkorrigierendes Wesen. Bei Bedarf bricht er seine eigenen, eherenen Regeln ("no bailout", Griechenland). Nur privat kann einer Pleite gehen. Und weil wir alle schön antikapitalistisch an den Staat glauben, Gerechtigkeit wollen (Fortschritt weniger), wird das da mit der Vereinfachung so bald nichts werden. Man frage sich immer: Wem nützt es? Eine Vereinfachung der Strukturen nützt denen, die schnell durchwollen. Die drinsitzen, die mögen das nicht, sie könnten ja überflüssig werden. Nur Technik versucht immer, etwas effizienter zu tun. Das gibts beim Skispringen, bei TCP/IP, nicht beim Staat. Staatliche Gerechtigkeit sorgt für Vollbeschäftigung, gleiche Löhne, Frauenquoten und Bioethanol. Ein Prosit drauf! Fritz@Joern.De

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  2. Der zitierte Satz ist nur im Zusammenhang mit den anderen Posts zum Thema vollständig zu verstehen. Meine Sicht dazu ist: Geld dient allen Gesellschaftssystemen als Instrument und Demokratie haben sich die anderen auch bis zum Letzten genannt (China z.B.immer noch). Daran kann man demnach die Systeme nicht unterscheiden.
    Was ich meine ist, daß sich nach dem Scheitern des Kommunismus eine Euphorie im westlichen Kapitalismus herausgebildet hat, die das Geld als wichtigsten Wert (und nicht nur als Hilfsmittel) in den Mittelpunkt der Gesellschaft gerückt hat. Somit hat sich der Kapitalismus in seiner Überdosis (shareholder value) ins Krankhafte verändert. Aber diesen "Tanz um das goldene Kalb" hatten wir ja schon viel früher einmal...
    Mir bleibt die Hoffnung, daß sich zwischen den beiden Polen der Gesellschaftssysteme der Vergangenheit, im umgangssprachlichen Verständnis als Kommunismus und Kapitalismus bezeichnet, in Zukunft eine neue (alte) Sicht entwickelt: Nämlich jene, die das Individuum Mensch im Zentrum der Aufmerksamkeit hat, was man den Humanismus nennen könnte. Das drückt sich ja schon im Begriff aus: nicht das Kapital und nicht die Kommune, sondern das Individuum Mensch sieht man als den wichtigsten Wert der Gesellschaft .

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